Den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern


„Jeder hat einen Clown in sich. Es gelingt nur nicht jedem, ihn heraus zu lassen“, meint Gisela von Löhneysen. Die gelernte Theaterpädagogin spielt seit vielen Jahren mehrmals in der Woche den CliniClown Adeline in der Kinderklinik der Düsseldorfer Uni.
Die Fähigkeit, aus jedem Augenblick schöpferisch tätig zu werden, ist ihr Lebensmotto geworden, und die Arbeit als CliniClown bietet eine ganz besondere Möglichkeit, dies auszuleben. „Für mich ist das Clown-Sein kein Job. Es ist vielmehr eine wunderbare Art, in einer Situation – fernab von jedem Spiel – in Kindern, die oft sehr stark leiden, mit Hilfe von spielerischer Energie neue Lebensfreude zu wecken“, meint von Löhneysen.  Die Kinder, die vom Clown besucht werden, kennen ihre schlimme Diagnose wie zum Beispiel Krebs oder Stoffwechselkrankheiten oftmals schon seit der Geburt. Durch die unfreiwillige Öffentlichkeit, der sie im Krankenhaus ausgeliefert sind, haben die Patienten fast nie die Möglichkeit, „Nein“ zu sagen. Sie können sich kaum zurückziehen, sind nicht in der ihnen vertrauten Umgebung.

Der Clown jedoch kann durch sein von Natur aus lustiges Wesen und mit Hilfe seiner besonderen Ausdrucksweise eine ganz andere Beziehung zu den Kindern aufbauen. Durch das Spiel mit dem Clown, durch Lachen, Musik oder auch manchmal einfach nur stilles Dasein tritt die Krankheit der Kinder für einen Moment lang zurück. „Aber ich respektiere es auch, wenn ein Patient den Clown nicht sehen will, uns ist es wichtig, dass die Kinder entscheiden dürfen, was sie wollen.“

Die Kosten werden von der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. übernommen.
 


  

 



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