Erlös aus Buchverkauf - Freundeskreis Düsseldorfer Buch `75 e.V.


Für die sehr ansprechende Führung und die guten Auskünfte über die engagierte Arbeit der Elterninitative Kinderkrebsklinik e.V. am 26.02.2019 möchte ich mich im Namen aller sehr herzlich bedanken. Uns wurde deutlich wie sehr für schwerkranke Kinder bis junge Erwachsene es wichtig ist, das Leben hereinzuholen, um Freude, Farbe und Licht in den Klinikalltag zu bringen und positiv den weitern Weg ins Leben oder ins Sterben zu erleichtern. Der Vorstand und ihre Mitarbeiter leisten gemeinsam mit den Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern eine hervorragende Arbeit. Unser Beitrag ist ein kleiner Schritt, der Sie alle auf diesem Weg bestärkt.
Maria Stalder
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Spende an Kinderkrebsklinik
Eine Stadt in einer Stadt, so wirkte das Gelände der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf auf mich, als wir mit dem Auto am 26. Februar dort einfuhren. Ein Parkplatz wurde gefunden. An diesem frühlingshaften Februarmorgen gingen wir vorbei an zweigeschossigen, lang gestreckten Klinikbauten bis zum Treffpunkt: Kinderklinik/Schlossmannhaus, Eingangshalle – am Brunnen „Spielende Kinder“ im Erdgeschoss. Frau Gabriele Hänsel, zweite Vorsitzende der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V., erwartete uns. Wir begrüßten einander und folgten ihr den breiten, lichtdurchfluteten Gang entlang. Auffallend die zahlreichen, lebhaft-bunten Bilder, die den hellen Wänden eine unerwartete Fröhlichkeit verliehen.

Frau Hänsel gab Hinweise und Erläuterungen zu den einzelnen Stationen/Bereichen der Kinder-Onkologie, der Hämatologie und Immunologie. In der ersten Etage hatten wir Zugang zu einem Kinderspielzimmer, dessen Einrichtung und Ausstattung mich sogleich an einen Kindergartengruppenraum erinnerte. Das Jungendzimmer mit der einladend roten Polsterbank besichtigten wir ebenfalls. In diesen und ähnlichen Räumen finden viele Aktivitäten statt, malen, basteln, musizieren, kochen und vieles mehr. Zu den einzelnen Stationen ist der Zugang für Besucher nicht gestattet, die Räume sind privat. Hier leben Kinder oft ein ganzes Jahr, und es ist wichtig, dass ihnen eine Art Alltag erhalten bleibt.

Begleitet werden die Kinder von Ergo-Therapeuten, Erzieherinnen und Lehrern. Mit einbezogen in diesen sozial-heilpädagogischen Ansatz werden Schule, Hausarzt, die Familie und vor allem die Eltern. Dank der hervorragenden medizinischen Betreuung und dem ganzheitlichen Ansatz zur Genesung der jungen Menschen liegt die Quote der Heilung bei rund achtzig Prozent. Gestartet ist das Projekt mit einer Erfolgsquote, die etwa bei zwanzig Prozent lag. Nach und nach stellten sich mehr Heilungserfolge ein. Hier haben finanzielle Zuwendungen von Sponsoren mitgeholfen Leben zu retten und Leben lebenswert zu gestalten.

Für Kinder nach der Erkrankung werden Aktivitäten außer Haus angeboten. Im Sommer steht eine Segelfreizeit auf dem Plan, im Winter können die Kinder an einer Skifreizeit teilnehmen, um nur einige Angebote aufzuführen. Eine Reittherapie (ärztlich genehmigt) gibt den Kindern die Möglichkeit der Berührung mit einem Tier, auch hier wird die Einführung/Rückführung in Alltägliches ermöglicht.

Wir verlassen das Klinikgelände und gehen hinüber zum Elternhaus. Dieses Haus mit zwölf kleinen Appartements gibt Eltern die Möglichkeit, hier für eine begrenzte Zeit zu wohnen, damit sie ihrem Kind nahe sind.

Das Haus ist ein Beispiel dafür, was die Elterninitiative Kinderkrebskrebsklinik e.V. finanziell erreicht hat. Hier im farblich buntdezenten Aufenthaltsraum können wir bei einer Tasse Kaffee im lockeren Gespräch unsere Fragen stellen, erhalten weitere Informationen und Einblicke in die Arbeit des Verbandes. Der Geschäftsführer Herr Zappey kommt hinzu.

Im Elternhaus überreichen wir an Frau Hänsel unseren Scheck über 1000,- Euro. Die Spende soll nicht an einen besonderen Zweck gebunden sein, sondern wird der Elterninitiative zur freien Verfügung gestellt. Viele Aktionen, Anschaffungen sowie die finanzielle Unterstützung der Forschung wurden bereits, wie schon erwähnt, von der Elterninitiative geleistet. Besonders hervorzuheben ist die Anschaffung eines Echtzeit MRTs im Jahre 2017. Vieles wurde und ist geleistet, doch die Entwicklung schreitet weiter voran. So hoffen wir darauf, dass unsere Spende ein hilfreicher Beitrag sein wird.

Quelle: Gießerjunge Ausgabe 2/19 - Text: Marlies Strübbe-Tewes



Kinderkalender 2021




KMT -Station- Großprojekt






 

 






 


 



 

 

 

 


 

 




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