Erhalt des Kinderwunsches trotz Chemotherapie


Fertilitätsprotektion bei Kindern, 
höhere Überlebensraten bei onkologischen Erkrankungen, insbesondere im Kindesalter, sind den fortschrittlichen und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten in der Kinderonkologie zu verdanken. Die jungen Patientinnen und Patienten können in Abhängigkeit ihrer Erkrankung und bei rechtzeitiger Erkennung erfreulicherweise vollständig geheilt werden, gesund heranwachsen und wünschen sich bestenfalls dann auch im erwachsenen Alter ihre eigenen Kinder.

Trotz Verbesserung der angewandten Therapieschemata können allerdings bereits im Kindesalter, genau wie bei betroffenen erwachsenen Patienten, die Keimzellen in den Eierstöcken bzw. in den Hoden unwiederbringlich geschädigt werden. Vorwiegend sind davon Kinder betroffen mit Malignomen wie einem Wilms-Tumor, Osteosarkom oder einem Lymphom, aber auch Kinder mit einer bevorstehenden Stammzelltransplantation bei gutartigen Erkrankungen wie zum Beispiel der Thalassämia major oder einer Sichelzellkrankheit. Je nach Art und Umfang der Behandlung wird die Fruchtbarkeit dabei mehr oder minder stark beeinträchtigt, bis hin zu Unfruchtbarkeit als zwingender Folge. Es ist somit wichtig, sich trotz leidvoller Grunderkrankung bereits früh mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um entsprechende Vorbeugemaßnahmen - zum Teil parallel oder zumeist noch vor der eigentlichen Krebstherapie - einzuleiten. Ausführliche Infornationen finden Sie unter UniCareD

Die großzügige finanzielle Unterstützung von 150.000 Euro durch die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. ist für krebskranke Kinder und Jugendliche vorgesehen, die auf Grund ihrer Chemotherapie oder Strahlentherapie einen Verlust oder deutliche Einbuße Ihrer Gameten, bei Mädchen sind das die Eizellen, befürchten müssten. Mit der bei UniCareD angebotenen Fertilitätsprotektion kann Eierstockgewebe vor der Krebsbehandlung entnommen, per Kryokonservierung eingefroren und im Erwachsenenalter wieder replantiert werden. Die Kosten hierfür können viele Eltern aber leider nicht tragen.(André Zappey, Vorstand der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V.)








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