1997 - Tatkraft und den Blick nach vorn


Eine „Anerkennung für Menschen, die Betroffenheit in Hoffnung umzuwandeln wissen“, ließ gestern der Rektor der Heinrich-Heine-Universität, Professor Gert Kaiser, der Elterninitiative Kinderkrebsklinik zuteil werden. Seit fast 20 Jahren kümmern sich Eltern krebskranker Kinder nicht nur um die Verbesserung der medizinischen Versorgung der kleinen Patienten. Sie versuchen auch, Mut zu machen, geben Rat und Trost am Krankenbett.

Mit einem Festakt dankte Rektor Kaiser für dieses „außergewöhnliche Engagement“, das viele „Nachahmungstäter“ geschaffen habe. Die Elterninitiative stehe für Optimismus, Tatkraft und für den Blick nach vorne, betonte Kaiser in seiner Rede.

Ohne den Einsatz der Initiative in der Öffentlichkeit wären Projekte in der Diagnostik, Therapie und Forschung nicht zustande gekommen. Um Spendengelder für Anschaffungen zu mobilisieren, hätten die Eltern manchmal durch recht unkonventionelle Art bei Straßenfesten oder Jubiläen auf ihr Wirken aufmerksam gemacht. Und damit eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

Aus der Not heraus war die Elterninitiative 1979 entstanden: Durch neue Behandlungsmethoden waren die Heilungschancen für krebskranke Kinder verbessert worden. Auf den Patientenansturm war die Kinderkrebsklinik jedoch nicht eingestellt. Die Eltern sorgten unter anderem für die Einrichtung einer kinderfreundlichen Behandlungsstation und den Bau einer Knochenmarktransplantationsstation.
(Quelle: UKD, 1997)

 





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