Kinder- und Jugendfreizeit der "Düsselpiraten" 2025
Tag 1 (02.08.25) Hallo, ich bin es: Bruno. Ich bin das Maskottchen der Elterninitiative der Kinderkrebsklinik. Ich bin wieder mit tollen Kindern und Jugendlichen auf Segelfreizeit im Ijsselmeer gewesen. Früh morgens ging es los. Treffpunkt 6.30 Uhr an der Kinderklinik. Der Bus wurde mit unseren Gepäck, Lebensmitteln und Equipment beladen. Alle Eltern haben geholfen und es ging ganz schnell los.
7.15 Uhr sind wir abgefahren, nach Harlingen. Das Abenteuer beginnt und alle sind aufgeregt. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir an dem Plattbodenschiff Wilhelmina an. Harriet, die Skipperin und Bert, der Maat begrüssten uns freudig. Flott wurde der Bus aus- und das Schiff beladen. Als wir alle an Bord waren ging es auch schon los. Alle bezogen ihre Zimmer und das Equipment wurde in die Schränke geräumt. Die erste Tour ging nach Makkum. Alle halfen mit das Fock- und Großsegel zu setzen. Während wir segelten gab es Wassermelone als Snack und wir konnten die schöne Aussicht geniessen. Im Makkum angekommen erkundeten wir die Stadt. Zurück auf dem Schiff gab es Nudeln mit Bolognese-Soße und Bohnensalat zum Abendessen. Da alle Kinder zur Unterstützung sich zum Küchendienst einteilten ging es ganz schnell.
Nach dem Abendessen hatten wir Zeit für uns und bekamen dann alle einen Hoodie. Auch ich (Bruno) habe dieses Jahr einen bekommen! Anschließend wurde bei Knabbereien gebastelt und gespielt. Erschöpft vom ersten Tag sind wir schlafen gegangen.
Tag 2 (03.08.25) Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir gestärkt an Deck und segelten quer über das Ijsselmeer, 6 Stunden lang, nach Medemblik. Auf See gab es unseren Mittagssnack, diesmal Hotdogs mit Röstzwiebeln und Gurke. In Medemblik angekommen, gab es eine Überraschung. Hier fand eine Kirmes statt und alle hatten einen superschönen Nachmittag. Abends gab es Möhrengemüse mit Frikadellen. Danach beschäftigten wir uns an Bord. Manche machten kleine Spaß-Videos, eine schrieb Tagebuch und wiederum andere spielten Gesellschaftsspiele, haben gelesen oder Perlen-Armbänder gemacht. Auch diesmal gab es für uns Knabbereien und Softgetränke, wie jeden Abend.Erschöpft vom Tag sind alle platt in ihre Kojen gefallen. Auch ich fiel in einen tiegen Bärenschlaf.
Tag 3 (04.08.25) Wieder mit Musik geweckt kamen wir zum Frühstück zusammen.Danach legten wir wieder ab. Manche kümmerten sich um die Fock und für andere hieß es "Kurbele". Wir segelten nach Enkhuizen. Unterwegs durften alle ins Bugnetz. Ein mega Spaß, auch für mich. Die Kinder haben mich, gut gesichert, mit ins Netz genommen.
Angekommen in Enkhuizen gab es Pommes mit Kibbeling. Ein Genuss für "Alle". Den Rest d es Tages verbrachten wir mit bummeln in der Stadt oder chillen auf dem Schiff. Alle wieder an Bord wurde gekocht für das Abendessen: Geschnetzteltes/Gemüse mit Reis.
Wir saßen beisammen und ließen den Abend ausklingen wieder mit spielen und Armbänder basteln. Nach und nach ging es für alle in die Koje.
Tag 4 (05.08.24) Heute blieben wir in Enkhuizen und es gab einen besonderen Tagesablauf. Jeder konnte aufstehen, wann er wollte und konnte frühstücken bis 10.30 Uhr. Danach ging es zur Museumsinsel ins Zuiderzeemuseum. Dort hatten wir zweieinhalb Stunden Zeit uns anzugucken, wie die Menschen in den letzten 200 Jahren hier als Fischer gelebt haben. Am Ende des Museums gab es einen See mit Bötchen zum selber rudern und wir hatten eine Menge Spaß. Mit der Fähre ging es zurück zum Anleger. Dort gab es ein typisch holländisches Softeis, mit Streuseln, wer wollte.
Am Abend bestellten wir Pizza an Bord und für mich auch ein Stück Thunfischpizza. Im Laufe des Abends gab es einen spontane Modeschau der Jungs und wir hatten viel Spaß damit. Danach fand eine Preisverleihung mit kleinen Preisen statt.
Tag 5 (06.08.25) Wie jeden morgen wurden wir mit Musik via Bluetoothbox geweckt. Der Frühdienst deckte den Tisch und es gab wieder ein reichhaltiges Frühstück. Nach dem der Küchendienst das ganze Geschirr weg gespült hatte, verließen wir Enkhuizen und segelten auf die andere Seite des Ijsslemeer zur "Kanincheninsel". Kanincheninseln sind kleine Inseln im Landesinneren mit Anlegestellen und Badebuchten. Unterwegs gab es Milchreis mit roter Grütze und alternativ holländisches Vla. Rückwärts in die Bucht hineingefahren erreichten wir unser Ziel. Als alles fest vertäut war, konnten wir dort Fußball und Frisbee spielen. Auf der anderen Seite der Insel gab es einen kleinen Steg mit ca. 60 cm tiefen Wasser und alle Kinder tobten und plantschten freudig. Auf dem Schiff durfte auch nochmal Kinder vorne ins Bugnetz.
Am Abend wurde auf einen kleinen Holzkohlegrill gegrillt. Es gab Hähnchen am Spieß, Steaks, Würstchen, Käsetaler, Lachs und Maiskolben. Zudem Kartoffelsalat, ein gemischeter Salat, diverse Dips und Brot. Wir hatten alle sehr großen Hunger. Während des Grillens führten zwei Mädchen eine Tanzeinlage auf, die uns alle Freude machte. Zum Abendprogramm revanchierten sich die Mädchen und veranstalteten auch eine Modenschau. Auch für sie gab es eine kleine Preisverleihung. Mit lästigen Mücken gingen wir zu Bett.
Tag 6 (07.08.25) Wir verließen die Kannincheninseln und es ging zum Auftanken nach Stavoren. Auf den Weg zum Ijsselmeer fuhren wir durch Grachten mit abwechslungsreicher Landschaft. Es gab Kühe auf kleinen Inseln und Häuser mit eigenen Bootsstegen. In Stavoren wurde die Wilhelmina betankt und wir hatten eine Stunde Zeit in der wir shoppen und einkaufen konnten. Weiter ging es nach Workum und auf dem Schiff gab es unterwegs einen Mittagssnack. Dieser bestand aus Mini Hamburgern, welche wir selbst zusammen stellen konnten mit Tomaten, Käse, Gurken, Frikadellen, Salat und Soßen. Ich habe mir auch einen zusammen gestellt (Lecker).
In Workum angekommen wollten wir zu dem Strand den wir unterwegs gesehen haben. Alle packten zügig ihre Badesachen und gemeinsam gingen wir zum Strand. Fast alle gingen in die See zum schwimmen. Einige blieben an Land mit mir und schauten lieber den unglaublich vielen Skysurfern zu. Zurück an Bord wurde das letzte Abendesessen gekocht: Nudelauflauf mit Thunfisch oder/und Gemüse. Nach dem Essen blieben wir beisammen und Harriet und Bert bekamen ihre Geschenke als Dankeschön. Sie freuten sich über die Capys mit dem Aufdruck Skipper und Maat. Zwei Mädels überraschten uns erneut mit einerTanzeinlage und ernteten reichlich Applaus dafür. Sogar Leute von den Nachbarschiffen schauten zu und applaudierten. Zum letzten Mal wurde gemalt, gespielt und gebastelt. Danach fielen wir erschöpft in den Schlaf. Auch ich,Bruno, brauchte meinen Schlaf.
Tag 7 (08.08.25) Es ging um 8.00 Uhr schon los und alle halfen beim setzten der Segel. Danach ging es erst zum Frühstücken unter Deck. Die Reste wurden verputzt, alle Zimmer wurden aufgeräumt und besenrein hinterlassen.In Harlingen angekommen erwartete uns schon der Bus. Aufgrund von Gegenwind hatten wir eine Stunde Verspätung. Alles wurde von Bord in den Bus gepackt und sich von Harriet und Bert verabschiedet. Um 13.00 Uhr fuhren wir heim. Unterwegs machten wir Pause und kehrten in ein Fastfood Restaurant ein. Ein letzter Snack zum Abschluss.
Gegen 18 Uhr erreichten wir Düsseldorf. Die Eltern erwarteten uns bereits. Nachdem wir zügig den Bus entladen haben verabschiedeten uns. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V für die wunderschöne, gemeinsame und ereignisreiche Reise!
Es war wieder eine bärenstarke Zeit mit dem interdisziplinären Betreuerteam Alexa, Tim, Lisanne, Manou und mir.
Eurer Bruno