Regionale Tiefenhyperthermie


Die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. unterstützt und fördert die Regionale Tiefenhyperthermie in vielen Bereichen. Hierzu gehört neben der Finanzierung von Fachpersonal auch die Finanzierung des Forschungsprojekts: Einfluss von Hyperthermie auf Rhabdomyosarkomzellen und ihre Auswirkungen auf die NK-Zell-Suszeptibilität. Herzlichen Dank an unsere Spender und Sponsoren für die großartige Unterstützung.

Die regionale Tiefenhyperthermie (kurz: Hyperthermie ) wird zur Behandlung von nicht resezierbaren, therapierefraktären oder rezidivierten soliden Tumoren eingesetzt. Während einer Hyperthermie-Behandlung wird das Tumorgewebe gezielt auf Temperaturen zwischen 42-44°C erwärmt ohne das umgebende gesunde Gewebe zu beeinträchtigen. Bei der Hyperthermie wird durch diese Überwärmung des Tumors dessen Sauerstoffversorgung unterbrochen, so daß die Krebszellen einen frühzeitigen Zelltod (Apoptose) erfahren. Außerdem führt die Hyperthermie dazu, daß die Krebzellen sogenannte Hitzeschockproteine an ihrer Oberfläche exprimieren. Diese Hitzeschockproteine werden vom Abwehrsystem als körperfremd erkannt, so daß die Krebszellen vom Abwehrsystem zerstört werden können.

Durch den Einsatz der Hyperthermie in Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie kann die lokale Tumorkontrolle verbessert und die Wirksamkeit einer Chemo- oder Strahlentherapie gesteigert werden. So können verstümmelnde Operationen vermieden und die Gesamtprognose der Patienten verbessert werden. https://www.uniklinik-duesseldorf.de 

15 Jahre Erfahrung mit regionaler Tiefenhyperthermie 

Innerhalb Europas besteht an unserem Zentrum die meiste Erfahrung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit rezidvierten oder therapieresistenten malignen Keimzelltumoren, Weichgewebstumoren (Sarkomen) und Ewing-Tumoren mit regionaler Tiefenhyperthermie (kurz: Hyperthermie). Daher werden nicht nur Patienten aus ganz Deutschland, sondern auch viele Patienten aus dem europäischen Ausland, z.B. aus den Niederlanden, aus Österreich und der Schweiz sowie aus Italien in unserem kinderonkologischen Zentrum mit Hyperthermie behandelt. Über manche sprachliche Barriere hinweg besteht eine enge Kooperation mit den zuweisenden Kliniken, die in die supportive und ggf. operative Behandlung der Kinder eingebunden sind. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage Düsseldorfs, kann eine Anreise mit dem Flugzeug oder dem Zug problemlos erfolgen.   https ://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/klinik-fuer-kinder-onkologie-haematologie-und-klinische-immunologie/hyperthermi/langjaehrige-erfahrung




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